Predigen in nicht zugeteiltem Flugzeuggebiet


 

Da sitzen wir nun im Flugzeug nach Doha. Ich kann das alles gar nicht glauben. Jehova hat die letzten Tage so oft bewiesen, dass er wirklich alle Zweifel, Ängste, Bedenken ausräumen kann, wenn wir uns voll auf ihn verlassen.

Ich muss dabei an dieses Vetrauenspiel denken, dass wir als Kinder gespielt haben. Ein Kind lässt sich nach hinten fallen und das andere fängt es auf. So fühlt es sich an mit Jehova. Nur dass Jehova immer auffängt :) Jehova passiert es nie, dass er abgelenkt ist und er unseren Einsatz nicht sieht. 
Die Airline ist ein absoluter Traum. Joëlle und ich sitzen direkt am Notausgang. Die Bodenstewardess hat uns darauf hingewiesen, dass wir bei einem Notfall helfen müssten. Jedoch ist der Platz der Beste, weil wir Beinfreiheit haben und immer aufstehen könnten, ohne jemanden wegschieben zu müssen.

Mit einem breiten Grinsen bedankt sich Joëlle nach 5 Stunden Flugzeit bei den Stewardess und sagt fröhlich - als wäre sie gerade auf einem Welnesswochenende und nicht 12 Kilometer über dem Erdboden, dass Qatar Airways die beste Airline wäre, die sie jemals erlebt hat. Ich frage mich, ob ihre gute Laune an den Gratisgeschenken (Kopfhörer, Decke, Kotztüte, Schlafmaske) liegt oder sie einfach so euphorisch ist bald das erste Mal Afrika zu sehen. Während ich noch überlege, wie es eigentlich menschlich möglich ist in dieser Höhe auf die Toilette zu gehen und warum die Fenster bei Flugzeugen eigentlich immer rund sein müssen und wie ich der Stewardess gleich auf Englisch sagen kann, dass ihre Frisur ein Meisterwerk ist, erzählt Joëlle ihr auch schon, warum wir nach Afrika fliegen. Ihren Freimut und hätte ich gerne. 

Wir landen also in Doha.

Fortsetzung folgt..

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