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Der erste Tag in Ndejje

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Es ist der erste Tag in Uganda wir wohnen bei Georgina (35 years) , Ambrose und Lopez in einem kleinen Dorf in Kampala (Ndejje). Neben uns wohnt ein Kreisaufseherehepaar, dass seid 10 Jahren in Uganda dient. Die Familie hier ist so gastfreundlich. Georgina hat uns vom Flughafen abgeholt. Und uns unser Apartment gezeigt. Auf dem Weg Expressway to Kampala besorgten wir mir noch eine andere Malaria Prophylaxe, da ich auf die welche wir in Deutschland gekauft hatten allergisch reagierte. Mein Gesicht war so rot angeschwollen, juckte fürchterlich ich sah wirklich krank aus und fühlte mich auch so. Der Apotheker versicherte uns, dass es eine sehr seltene Reaktion auf die Prophylaxe ist und ich einfach ein anderes Mittel nehmen sollte. Jetzt muss ich die Prophylaxe lediglich einmal in der Woche nehmen und habe keine Nebenwirkungen mehr. Auf dem Weg von Entebbe nach Kampala hatte ich den ersten Kulturschock meines Lebens. Ich hatte schon davon gehört, dass wir als Europäer so empfinden, wenn w...

Predigen in nicht zugeteiltem Flugzeuggebiet

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  Da sitzen wir nun im Flugzeug nach Doha. Ich kann das alles gar nicht glauben. Jehova hat die letzten Tage so oft bewiesen, dass er wirklich alle Zweifel, Ängste, Bedenken ausräumen kann, wenn wir uns voll auf ihn verlassen. Ich muss dabei an dieses Vetrauenspiel denken, dass wir als Kinder gespielt haben. Ein Kind lässt sich nach hinten fallen und das andere fängt es auf. So fühlt es sich an mit Jehova. Nur dass Jehova immer auffängt :) Jehova passiert es nie, dass er abgelenkt ist und er unseren Einsatz nicht sieht.  Die Airline ist ein absoluter Traum. Joëlle und ich sitzen direkt am Notausgang. Die Bodenstewardess hat uns darauf hingewiesen, dass wir bei einem Notfall helfen müssten. Jedoch ist der Platz der Beste, weil wir Beinfreiheit haben und immer aufstehen könnten, ohne jemanden wegschieben zu müssen. Mit einem breiten Grinsen bedankt sich Joëlle nach 5 Stunden Flugzeit bei den Stewardess und sagt fröhlich - als wäre sie gerade auf einem Welnesswochenende und nicht...

Jehova schenkt Freude, die stark macht

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5 Tage vor der Abreise und ich möchte gar nicht weg. Hier gibt es so viel zu tun. Und mein Herz brennt.  In der Dienstwoche konnten wir ein Studium einrichten mit Alba (16 Jahre) und ihrer Mama. Unten rechts ihre kleine Schwester Luna. Daniela (auf meinen Schultern) und Daniel sind die Nachbarskinder.  Die albanische Familie wohnt in einem kleinen Weindorf. Der Eingang zu ihrer kleinen Wohnung war mit einer Decke behangen, sodass wir eigentlich erst gar nicht vermuteten dass dort jemand wohnt. Nur der Briefkasten vorne am Haus veranlasste uns doch einen „Blick hinter den Vorhang“ zu richten.  Zwei Mädchen machten uns auf Alba und Luna. Sie hörten aufrichtig zu und nahmen die Einladung zum Kongress (Übt Geduld).  Einen Tag später brachten wir ihnen die Zeitschrift Echter Glaube macht glücklich auf Deutsch und auf Albanisch. Und die albanische Bibel. Wir wurden sofort ins Wohnzimmer eingeladen und bekamen Eiskaffee und jeder eine ganze Tafel Milkaschokolade. So saßen w...

Brief vom Bethel

Gerade kam ein Brief vom Bethel. Ein herzlicher, liebevoller Brief. Mit vielen Details und einigen Bibelstellen.  Wir wurden von Jehova dort hingeschickt, wo ich am wenigsten hinwollte. Großstadt - Kampala. Ich muss dazu sagen, dass ich ein absolutes Landei bin und mich selbst in Freiburg - einer Ökostadt, voller Parks und Grünlagen manchmal überflutet fühle.  Die Ndejje English Congregation wird also für einen Monat unsere Versammlung sein. Darin sind vier Betheliten und sie liegt direkt hinter dem Bethel, in einem Vorort von Kampala. Es gibt viel Bedarf im Gebiet.  Ich weiß, dass Jehova uns da hinschickt, wo wir dringend benötigt werden. Dass er immer den perfekten Plan hat. Wir stellen uns nur zur Verfügung. (Jesaja 6:8)  Aber wie werden die Menschen sein? Werden sie überhaupt offen reagieren in all dem Stadtgewimmel? Die Angst vor dem Unbekannten kennen wir gut. Aber wir lassen nicht zu, dass sie uns in unserem Entschluss schwächt Jehova unser allerbestes zu ge...

Vor Beginn der Reise

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Bereits bevor wir uns kannten, hatten Joëlle und ich den Wunsch nach Afrika zum Predigen zu gehen. Es gab lange nicht den passenden Zeitpunkt und Person mit der wir dieses Vorhaben hätten umsetzen können.  Jetzt im Jahr 2023 sollte sich dies ändern: Im Juni sprachen wir darüber, welche Pläne wir für meine letzten großen Sommerferien machen könnten. Wir dachten erst an Urlaub und hatten dann den Gedanken, dass es doch viel schöner wäre, im Hilfenotgebiet voller Tatendrang aktiv zu sein - nur wo?   Dann kam die Insidestory von Juni, wo Sambia auch erwähnt wurde. So wurden unsere Gedanken wieder auf Afrika gelenkt. Wir stellten uns die Frage:  Könnten wir es wirklich möglich machen im Ausland zu predigen und wenn ja wo? Ich schrieb am 19. Juni einer Schwester, da sie kurz zuvor mit ihrem Mann in Kamerun zum Predigen war. Sie meinte, dass sie am nächsten Tag „zufällig” eine Präsentation von ihrem Aufenthalt dort für einige geplant hatten und wir gern dazukommen könnten. Da wa...